Kniearthroskopie

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Die Kniearthroskopie ist eine chirurgische Technik, die einen Einblick in das Innere des Knies mit seinen kleinen Gelenkstrukturen ermöglicht, ohne einen größeren Eingriff vornehmen zu müssen. Es werden über zwei kleine Hautschnitte mit weniger als 6mm Länge auf beiden Seiten der Patellarsehne Präzisionsinstrumentarium und eine Kameralinse (Optik) eingeführt. Über die Fiberglasoptik wird das Bild auf einem Monitor dargestellt, so dass gemeinsam mit dem wachen Patienten in Spinalanästhesie (Rückenmarks-Narkose) die inneren Strukturen gesehen und das Vorgehen verfolgt werden kann.

INDIKATIONEN

  1. Meniskusriss.
  2. Vorderer Kreuzbandriss.
  3. Osteochondritis von Tibia (Schienbein) oder Femur (Oberschenkelknochen).
  4. Entfernung einer Baker-Zyste.
  5. Patellares Hypertensionssyndrom, Patellofemorales Schmerzsyndrom.
  6. Chondropathia patellae (Knorpelkrankheit der Kniescheibe).
  7. Entfernung von "Plicae" (Falte der inneren Gelenkhaut/Synovia) und freier Gelenkfragmente.
  8. Arthrose.
  9. Kniegelenksnahe Frakturen.

KOMPLIKATIONEN DER ARTHROSKOPIE

Sie sind mit 1-3% der Patienten sehr selten:

  • Infektion.
  • Blutung.
  • Tiefe venöse Thrombose.
  • Gelenkerguss.


Bei der Durchführung jeglicher Kniearthroskopie sollte mit einer kompletten, systematischen Spiegelung des gesamten Kniegelenks begonnen werden, da Läsionen entdeckt werden können, die vorher bei bildgebenden Verfahren (MRT/CT/Röntgen) nicht gesehen worden sind.