Arthroskopie der Schulter

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Die Arthroskopie der Schulter ist eine minimal-invasive Technik, bei der eine Optik durch kleine Hautschnitte (kleiner 1cm) in das Schultergelenk eingeführt wird, um dessen Strukturen beurteilen zu können. Falls notwendig werden auch Instrumente zur Behandlung der Erkrankung oder Verletzung eingeführt.

Vorteile der Intervention:

Die Schulterarthroskopie wird am häufigsten zur Behandlung von Schulterpathologien eingesetzt, da sie eine bessere Beurteilung der Strukturen ermöglicht als die traditionelle Chirurgie.

Als minimal-invasive Technik ist sie weniger schmerzhaft und durch die Möglichkeit des frühen Beginns der Physiotherapie kann eine schnellere funktionelle Heilung erreicht werden.

INDIKATIONEN:

  1. Subakromialsyndrom.
  2. Rotatorenmanschettenruptur.
  3. Wiederkehrende Schulterluxation und Instabilität.

KOMPLIKATIONEN:

  • INFEKTIONEN: Wie bei jeder chirurgischen Intervention gibt es ein Infektionrisiko, trotz Einsatz einer Antibiotika-Prophylaxe. In dem Fall der Schulterarthroskopie liegt die Infektionsrate bei rund 1%. Meistens handelt es sich um eine oberflächliche Infektion, die in der Regel anhand einer angepassten antibiotischen Therapie behandelt wird.
  • NEUROLOGISCHE LÄSIONEN: Sind selten
  • ERNEUTES REIßEN VON OPERIERTEN STRUKTUREN: Es kann vorkommen, dass operierte Verletzungen/Erkrankungen wieder auftreten, entweder durch eine schlechte postoperative Rehabilitation , Nahtdehiszenz (Aufplatzen der Naht) oder eines Materialfehlers.
  • GELENKSTEIFE: Die Gelenksteife kann sehr unterschiedlich sein, von leichter bis hin zu ausgeprägter Bewegungseinschränkung.